Marcella erlebt den Klimawandel vor allem durch das zunehmend unberechenbare Wetter. Am Tag des Interviews wirken sich die KĂ€lte und das trĂŒbe Wetter unmittelbar auf ihre Stimmung und ihre Energie aus: Sie fĂŒhlt sich schlecht, ist mĂŒde und wĂŒrde am liebsten schlafen. FĂŒr sie zeigt sich die klimatische VerĂ€nderung besonders darin, dass die vertrauten Jahreszeiten verschwinden. Die Winter bringen nicht mehr den anhaltenden Frost, der frĂŒher Insekten und SchĂ€dlinge eindĂ€mmte, wĂ€hrend selbst FrĂŒhling und Sommer ungewöhnlich kalt bleiben. Diesen Verlust der jahreszeitlichen VerlĂ€sslichkeit empfindet sie als beunruhigend.
Es ist die Angst davor, was morgen, in einer Woche oder in einem Jahr kommen wird.
Ihre Kindheitserinnerungen bilden einen deutlichen Kontrast zur Gegenwart. Marcella erinnert sich an schneereiche, frostige Winter und schöne, warme Sommer. Die klar voneinander unterscheidbaren Jahreszeiten vermittelten Vertrautheit und BestĂ€ndigkeit. Der RĂŒckblick löst deshalb vor allem Sehnsucht aus: Sie vermisst das Klima ihrer Kindheit und die Sicherheit, die mit seinem regelmĂ€Ăigen Rhythmus verbunden war.
Wenn sie an die Zukunft denkt, steht die Angst im Vordergrund. Ăberschwemmungen, Hurrikane und andere extreme Wetterereignisse scheinen hĂ€ufiger zu werden und lassen die Zukunft immer weniger vorhersehbar erscheinen. Ihre Sorge bezieht sich nicht nur auf eine ferne Zukunft, sondern auf die unmittelbare Ungewissheit darĂŒber, was morgen, in einer Woche oder in einem Jahr geschehen könnte.
Wir haben keinen richtigen Winter mehr, der all die Insekten und alles andere durch den Frost eindÀmmt.
Ich hoffe, dass ich im Ruhestand reisen, die Welt entdecken und das Leben genieĂen kann.
Trotz dieser Ăngste richtet Marcella ihre persönliche Hoffnung auf ein erfĂŒlltes zukĂŒnftiges Leben. Sie freut sich auf den Ruhestand als eine Zeit, in der sie reisen, die Welt entdecken und das Leben genieĂen kann. Ihre Hoffnung liegt in der Möglichkeit, trotz der klimatischen Unsicherheit weiterhin Schönheit, Freiheit und Neugier zu erleben.
Damals hatten wir noch richtige Winter. Es gab viel Schnee und es war frostig. Das vermisse ich.
đ”đ± Poland’s Greenhouse Gas Emissions
Population 38.54 Million, Europe.
Key Messages
- Emissions:Â Poland emitted around 337 megatonnes CO2e in 2024, or 0.59% of the global total.
- Per person:Â In 2024, Poland emitted around 8.7 tonnes per person per year, rated very high on a scale where any level above zero adds warming.
- Trend: Poland’s emissions fell by around 1.1% a year over the ten years to 2024, slower than the 4% yearly decline the world as a whole needs to achieve Net Zero in 2050 and limit warming to around 1.7 °C.
- What drives it:Â CO2Â made up around 78% of emissions, methane 13%, nitrous oxide 8% and F-gases 1.7%.
- Historic responsibility:Â Since 1851, Poland’s emissions have produced around 41,100 megatonnes CO2e of warming impact, 1.05% of the global total, averaging around 8.5 tonnes per person per year and rated very high.






