Wenn es zu regnen beginnt, bekommen wir bereits Angst, dass es eine Überschwemmung geben wird.

Marian

Zabik

71

Polen

Marian erlebt den Klimawandel vor allem durch die zunehmende Unberechenbarkeit und Heftigkeit des Wetters. Auf Vorhersagen sei immer weniger Verlass, wodurch Reisen und andere Vorhaben schwieriger zu planen werden. Was zunächst nach schönem Wetter aussieht, kann sich plötzlich völlig anders entwickeln. Für ihn ist diese Unsicherheit ein deutliches Zeichen dafür, dass vertraute Abläufe auseinanderbrechen.

In Wrocław, wo er lebt, sind Stürme und Überschwemmungen zu einer konkreten Bedrohung geworden. Innerhalb kürzester Zeit fallen heute große Regenmengen, die der Boden nicht mehr aufnehmen kann. Das Wasser fließt stattdessen direkt in die Flüsse und erhöht die Hochwassergefahr. Regen, früher ein gewöhnliches Wetterereignis, ist dadurch emotional aufgeladen: Sobald es zu regnen beginnt, entsteht bereits die Angst, dass die eigenen Häuser überflutet werden könnten.

Wenn es zu regnen beginnt, bekommen wir bereits Angst, dass es eine Überschwemmung geben wird.

Wir können eigentlich nichts mehr richtig planen. Das Wetter ändert sich plötzlich.

Auch die Veränderung der Jahreszeiten nimmt Marian deutlich wahr. Früher war die Region für ihre schneereichen Winter bekannt, heute fällt nur noch sehr wenig Schnee. Diese Veränderungen wirken sich für ihn nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf das persönliche Wohlbefinden aus. Der Verlust von Berechenbarkeit, vertrauten Jahreszeiten und Sicherheit löst bei ihm überwiegend negative Gefühle aus.

Der Klimawandel beeinflusst zudem seine Begegnungen mit anderen Menschen. Gespräche mit Personen, die den Klimawandel oder seine Auswirkungen bestreiten, empfindet Marian als schwierig. Dabei entsteht Distanz, weil es ihm kaum möglich erscheint, sie von dem zu überzeugen, was er selbst in seiner Umgebung beobachtet.

Die ausgewählten Gefühlskarten zeigen verschiedene Seiten seines Erlebens. Das Herz steht für Liebe und gegenseitige Fürsorge: Wenn Menschen einander lieben, so Marian, verletzen sie sich nicht. Das ernste, grimmige Gesicht vermittelt ihm Negativität und hält ihn davon ab, auf die dargestellte Person zuzugehen. Das verängstigte Gesicht wiederum verkörpert unmittelbar jene Angst und jenen Schrecken, die er mit dem Klimawandel verbindet. Diesen Gefühlen stellt er mit dem Herzen eine positive menschliche Haltung gegenüber.

Hoffnung verbindet Marian mit gemeinsamer Verantwortung und konkreten persönlichen Entscheidungen. Als eigenen Beitrag nennt er den Kauf eines Hybridautos. Verbesserungen hält er für möglich, wenn mehr Menschen Umweltverschmutzung vermeiden, weniger Plastik und Chemikalien verwenden und sich stärker für natürliche Alternativen entscheiden.

Wenn Menschen einander lieben, verletzen sie sich nicht.

Ich hoffe, dass schließlich die meisten Menschen beginnen werden, etwas Positives für das Klima auf der Erde zu tun – weniger zu verschmutzen, weniger Plastik und Chemikalien zu verwenden und sich stärker für natürliche Alternativen zu entscheiden.

Früher gab es sehr viel Schnee. Und heute gibt es keinen Schnee mehr.

🇵🇱 Poland’s Greenhouse Gas Emissions

Population 38.54 Million, Europe.

Key Messages

  • Emissions: Poland emitted around 337 megatonnes CO2e in 2024, or 0.59% of the global total.
  • Per person: In 2024, Poland emitted around 8.7 tonnes per person per year, rated very high on a scale where any level above zero adds warming.
  • Trend: Poland’s emissions fell by around 1.1% a year over the ten years to 2024, slower than the 4% yearly decline the world as a whole needs to achieve Net Zero in 2050 and limit warming to around 1.7 °C.
  • What drives it: CO2 made up around 78% of emissions, methane 13%, nitrous oxide 8% and F-gases 1.7%.
  • Historic responsibility: Since 1851, Poland’s emissions have produced around 41,100 megatonnes CO2e of warming impact, 1.05% of the global total, averaging around 8.5 tonnes per person per year and rated very high.
  • 🇵🇱 Poland’s Greenhouse Gas Emissions

    Population 38.54 Million, Europe.

    Key Messages

    • Emissions: Poland emitted around 337 megatonnes CO2e in 2024, or 0.59% of the global total.
    • Per person: In 2024, Poland emitted around 8.7 tonnes per person per year, rated very high on a scale where any level above zero adds warming.
    • Trend: Poland’s emissions fell by around 1.1% a year over the ten years to 2024, slower than the 4% yearly decline the world as a whole needs to achieve Net Zero in 2050 and limit warming to around 1.7 °C.
    • What drives it: CO2 made up around 78% of emissions, methane 13%, nitrous oxide 8% and F-gases 1.7%.
    • Historic responsibility: Since 1851, Poland’s emissions have produced around 41,100 megatonnes CO2e of warming impact, 1.05% of the global total, averaging around 8.5 tonnes per person per year and rated very high.