Sabine verbindet die Klimakrise vor allem mit Traurigkeit und Wut. Sie kann nicht nachvollziehen, warum viele Menschen weiterhin zuschauen, die Veränderungen leugnen oder das Thema verdrängen, anstatt aktiv zu werden.
Wenn sie über die Entwicklungen und die Nachrichten nachdenkt, spürt sie die Belastung auch körperlich – als Unwohlsein im Bauch. Neben Wut und Traurigkeit erlebt sie Angst und ein Gefühl der Ohnmacht angesichts des hohen Tempos, mit dem die Klimakrise voranschreitet.
…viel Traurigkeit und Wut, weil ich nicht verstehe, dass Menschen immer nur zuschauen und nicht endlich aktiv werden.
Diese Gefühle führen bei Sabine jedoch nicht zum Rückzug. Sie versucht, ihnen durch konkretes Handeln zu begegnen. In ihrer Arbeit greift sie das Thema mit Kindern und Jugendlichen in der Schule auf und ermutigt sie, eigene Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und aktiv zu werden. Auch in ihrem Alltag und ihrem persönlichen Umfeld möchte sie ihren Beitrag leisten. Besonders ärgert sie die verbreitete Haltung, als einzelne Person zu klein oder unbedeutend zu sein. Für sie kommt es auf jede und jeden an – Veränderung entsteht auch durch viele einzelne Entscheidungen und Handlungen.
Ihr müsst verstehen, dass es auf jede und jeden ankommt.
Gleichzeitig beschäftigt Sabine die Frage, was die heutige Generation ihren Kindern und den kommenden Generationen hinterlässt. Sie befürchtet, dass sich bereits angestoßene Entwicklungen kaum noch aufhalten lassen, wenn die Menschen nicht bald einsichtiger werden und ihr Verhalten verändern. Diese Vorstellung verstärkt ihre Angst und Ohnmacht.
Jeder hat es in der Hand, unsere Welt zu verändern. Jeder kann etwas leisten.
Hoffnung findet Sabine vor allem bei jungen Menschen. In ihrer Arbeit erlebt sie, dass Kinder und Jugendliche durchaus wahrnehmen, was geschieht, und erkennen, was sie selbst im Kleinen tun können. Sie sieht in der nächsten Generation Menschen, die notwendige Veränderungen verstehen, diese einfordern und mutig Schritte in die Zukunft setzen. Dieses Bild hilft ihr, der Ohnmacht etwas entgegenzustellen und weiterzumachen.
Ich habe das Gefühl, dass es in der nächsten Generation einige Menschen gibt, die verstehen, was wir tun können, und das einfordern.
🇦🇹 Austria’s Greenhouse Gas Emissions
Population 9.12 Million, Europe.
Key Messages
- Emissions: Austria emitted around 69.8 megatonnes CO2e in 2024, about 0.12% of the global total.
- Per person: Emissions were around 7.7 tonnes per person per year in 2024, rated very high on a scale where any level above zero adds warming.
- Trend: Austria’s emissions fell by around 1.8% a year over the ten years to 2024, slower than the 4% yearly decline the world needs to achieve Net Zero in 2050 and limit warming to around 1.7 °C.
- What drives it: CO2 made up around 79% of Austria’s total emissions, methane 13%, nitrous oxide 5.1% and F-gases 2.4%.
- Historic responsibility: Since 1851, Austria’s emissions have produced around 7,510 megatonnes CO2e of warming impact, about 0.19% of the global total, or around 6.5 tonnes per person per year, rated high.
